VERSUCHEN SIE ES NICHT – TUN SIE ES!
2016/04/06
3D sagt mehr als 1000 Bilder?!
2016/05/11

Bleiben Sie authentisch!

Was uns allen sehr oft gegen den Strich geht – wenn unser Gesprächspartner / unser Gegenüber in der Kommunikation mit uns nicht „echt“ ist. Wenn er mehr darstellen möchte, als er tatsächlich ist. Wenn sein Auftreten nicht zu seiner Person passt.

PRAXISTIPP B2B KOMMUNIKATION

Seien wir ehrlich:
Was uns allen sehr oft gegen den Strich geht – wenn unser Gesprächspartner / unser Gegenüber in der Kommunikation mit uns nicht „echt“ ist. Wenn er mehr darstellen möchte, als er tatsächlich ist. Wenn sein Auftreten nicht zu seiner Person passt.

Was für Personen gilt, gilt selbstverständlich auch für das Auftreten von Unternehmen. Im besten Fall machen Sie sich abends vor dem Fernseher lustig über einen Werbespot, der mit viel Aufwand, Sonne, hübschen Mädchen und einem guten Soundtrack – Hustenbonbons bewirbt. Da stimmen Produkt und Unternehmen, Produkt und Botschaft nicht überein.

Mir ist das in den vergangenen Wochen gleich zweimal unangenehm aufgefallen. Google, das Aushängeschild der neuen Märkte, das Symbol für Internetkommunikation – schickt mir ein Werbemail. Und zwar per Post. Das an sich ist verwunderlich. Vollends unglaubwürdig bezogen auf Produkt und Konzern war dann der Inhalt: Google-Adwords, das Mittel, um unsere Dienstleistung besser zu verkaufen.
Sie haben sicherlich ein ähnliches Empfinden wie ich: Da passt was nicht! Der Netz-Konzern Google wirbt für ein Internet-Instrument, das mir mehr Kunden bescheren soll – und verwendet dazu ein Mittel aus der elektronischen „Steinzeit“, einen Brief. Die Form führt den Inhalt ad absurdum.

Was für ein Zufall, dass zur gleichen Zeit eine Mail der  Deutschen Post in meinem Mailpostfach liegt. Der Inhalt: Verstärken Sie Ihre Wahrnehmbarkeit bei potenziellen Kunden – durch personalisierte Briefmarken. Vielleicht ist diese Idee per se nicht schlecht. Wenn die Deutsche Post  aber davon überzeugt ist – weshalb tut sie es nicht selbst und schickt mir einen netten Brief?
Beide Beispiele zeigen eines deutlich: Wenn es uns nicht gelingt, echt und authentisch zu kommunizieren – sollten wir lieber überhaupt nichts tun! Eine Aktion zu starten, nur damit etwas unternommen wird, verursacht möglicherweise mehr Schaden als sie nutzt.